Am Samstag, den 20. September 2025, stand die Anlage des MTC Germania 1926 Magdeburg ganz im Zeichen des TSA-Vereinspokals. Bereits ab 9:00 Uhr verfolgten zahlreiche Zuschauer die Finalspiele in den verschiedenen Konkurrenzen. Bei bestem Spätsommerwetter herrschte auf den Plätzen und rund um die Anlage eine besondere Atmosphäre. Die Endspiele versprachen Spannung und sie hielten dieses Versprechen. In allen Wettbewerben wurde um jeden Punkt gekämpft, oft entschieden Nuancen über Sieg und Niederlage. Besonders die Mixed-Konkurrenz entwickelte sich dabei zu einem echten Krimi.
Herren
Hauptrunde:
Die Herren des MTV Einheit verteidigten den Titel souverän. Gegen den TC GW Aschersleben gab es ein klares 3:0 ohne Satzverlust. Im Spitzeneinzel dominierte Marc-André Fiedler gegen Markus Prause deutlich mit 6:0, 6:3. Auch Daniel Bock ließ mit 6:3, 6:2 nichts anbrennen, ehe das Doppel Räbel/Müller mit 7:5, 6:3 den Schlusspunkt setzte.
Nebenrunde: Überraschungssieger wurde der TC Heuckewalde, der erstmals am Wettbewerb teilnahm. Nach einem klaren Erfolg von Jan Hammer für Drosa im Spitzeneinzel und dem Ausgleich durch Marcus Fischer (6:1, 6:2), fiel die Entscheidung im Doppel. Dort bewiesen Fischer/Tietze starke Nerven und siegten knapp mit 6:4, 7:6, sodass der Nebenrundensieg an den TC Heuckewalde ging.
Mixed
Hauptrunde: Das Finale zwischen dem TSV Leuna und dem TC Wernigerode war an Dramatik kaum zu überbieten. Anna Raspe brachte Wernigerode mit einem 7:6, 6:1-Sieg im Dameneinzel in Führung. Im Doppel lag Wernigerode bereits vorn, doch Behling/Dreyhaupt kämpften sich zurück und gewannen schließlich den Match-Tie-Break mit 10:3. Damit war der Weg frei für Evgheni Repesco, der im Herren-Einzel mit 6:4, 6:2 den 2:1-Erfolg für Leuna perfekt machte.
Nebenrunde: Hier setzte sich die TG SG Drosa mit 2:1 gegen den 1. TC Magdeburg durch. Nach Siegen von Stefanie Patzelt im Dameneinzel (7:6, 6:2) und des Doppels Reichert/Mahlke war die Entscheidung bereits gefallen. Der Sieg von Raik Deblitz im Herren-Einzel blieb für Magdeburg nur Ergebniskosmetik.
Mixed LK 20,0–25,0
Hauptrunde:
Der TC Halle-Böllberg 53 feierte einen klaren 3:0-Erfolg über den SV Altenweddingen. Das Dameneinzel zwischen Josephine Wünsche und Lisa-Jasmin May war die engste Partie und ging erst im Match-Tie-Break mit 10:5 an Halle. Danach ließen Nico Hertel (6:0, 6:0) sowie das Doppel Knoth/Kukula (6:3, 6:4) nichts mehr anbrennen.
Nebenrunde: Für Spannung sorgte das Finale zwischen dem MTV Einheit und dem SV Zörbig. Nach der Auftaktniederlage im Damen-Einzel drehte der MTV die Partie: Patrick Diener gewann das Herren-Einzel mit 7:6, 6:1, ehe das Doppel Lohoff/Böhm mit 6:4, 6:0 den entscheidenden Punkt zum 2:1-Erfolg beisteuerte.
Mixed 40:
Diese Konkurrenz wurde aufgrund der geringen Meldezahl in Form einer Gruppenphase ausgespielt. Mit zwei Siegen setzte sich der MTV Einheit gegen den TC Rot-Weiß Dessau und den TC Halle-Böllberg 53 durch und verteidigte damit den Titel. Die Dessauer sicherten sich Platz zwei vor Halle-Böllberg.
Der Finaltag des TSA-Vereinspokals 2025 bot viele spannende Begegnungen und verdiente Sieger in allen Konkurrenzen. Das sehen auch Nicole Leider und Oliver Brandt, die als Vertreter des TSA vor Ort waren. Beide zogen ein positives Fazit: „Der Finaltag in Magdeburg war ein rundum gelungenes Event in sehr angenehmer Atmosphäre. Wir haben spannende Spiele erlebt und möchten auch dem Ausrichter danken für die Unterstützung.“
Der Tennisverband Sachsen-Anhalt bedankt sich zudem bei Oberschiedsrichter Martin Wesseling für die souveräne Leitung sowie bei Tennis-Point für die Unterstützung als Partner des Vereinspokals.