3. Rollstuhltennis Ost Open in Bernburg erneut ein voller Erfolg

10. Februar 2026 Von: Dominik Lust / Geschäftsstelle

3. Rollstuhltennis Ost Open in Bernburg erneut ein voller Erfolg

20260131_094838.jpg
WhatsApp_Image_2026-02-09_at_23.22.28.jpeg
WhatsApp_Image_2026-02-09_at_23.22.31.jpeg
WhatsApp_Image_2026-02-09_at_23.22.34.jpeg
WhatsApp_Image_2026-02-09_at_23.22.30.jpeg
WhatsApp_Image_2026-02-09_at_23.22.29.jpeg

Am Wochenende vom 31.1./1.2.2026 fand in Bernburg bereits zum dritten Mal ein Turnier des DTB Rollstuhltennis Race, einer deutschlandweiten Turnierserie für ambitionierte Amateure statt.

13 Teilnehmer, 11 Herren und 2 Damen aus allen Ecken Deutschlands hatten sich in Bernburg eingefunden, um in gemischter Konkurrenz auf heißen Rädern der gelben Filzkugel nachzujagen. Am Samstag fand eine Gruppenphase statt, über die man sich für die K.O. Runde am nächsten Tag qualifizieren konnte.

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der Turniersieger des Jahres 2024, Carsten Strack aus Wetzlar (Hessen), der sich vor allem aufgrund seiner Aufschlagstärke und einem druckvollen Spiel durch die Gruppenphase rauschte, auch in der K.O. Runde ohne Satzverlust blieb und somit völlig verdient seinen zweiten Titel bei den Ost Open einfahren konnte.

Für den TC Blau Weiß Schönebeck gingen Peggy Blanke und Dominik Lust an den Start. Peggy konnte zwar in der Gruppenphase gegen die starke männliche Konkurrenz keinen Sieg einfahren, aber jeder konnte sehen, dass die Formkurve quasi seit 2 Jahren mindestens linear nach oben zeigt und das Potential für weitere tolle Erfolge, nach einem super Jahr 2025, vorhanden ist.

Dominik konnte sich in der Gruppenphase schadlos halten, Höhepunkt hier war sicherlich das Spiel um den Gruppensieg, in dem er gegen den immer stärker werdenden Neuruppiner Thomas Grimm, das Spielfeld in altbekannter Manier in ein Schachbrett verwandelte und sich in den entscheidenden Momenten auf seine Vorhand verlassen konnte. So spielte er sich bis ins Halbfinale, hier war allerdings gegen den späteren Turniersieger kein Kraut gewachsen. Im Spiel um Platz 3 glückte Thomas Grimm die verdiente Revanche.

Hervorzuheben sind die Leistungen der beiden Newcomer Jonas Keil, früherer LK 8 Spieler, der seit einem Vierteljahr die Rollstuhltennis Szene aufmischt und sich bis ins Finale spielte und auf dem Weg dorthin den Vorjahressieger aus dem Wettbewerb warf, sowie Ludwig Wiedemann, der obschon einer schweren Auslosung, mit tollen Spielen auf sich aufmerksam machte.

Das gesamte Wochenende war, wie man es von den Ost Open eben gewohnt ist, von einer freundschaftlichen und hilfsbereiten Atmosphäre geprägt, großer Dank gilt dem Organisationsteam, allen voran Michael Fritzsching vom Tennisverein Sportlust Gröna für sein Engagement rundum Tennishalle und Hotel. So ließ auch in diesem Jahr das gemeinsame Abendessen im Slotel Parforcehaus keine Wünsche offen.

Insgesamt ein Wochenende voller Freundschaft und Sportsgeist, welches den ein oder anderen mit Sicherheit veranlassen wird, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.